Denkmalschutz nur mit Augenmass!

Der Schutz, der Böju schadet

Jedes Mittel, das unverhältnismässig eingesetzt wird, zieht negative, ja widersinnige Folgen nach sich. So auch der Denkmalschutz. Das Beispiel der Liegenschaft Rankstrasse 44 in Beinwil am See beweist dies. Das alte Haus ist dringend sanierungsbedürftig, zum Teil gar baufällig. Nun will der Gemeinderat mit der Revision der Bau- und Nutzungsverordnung (BNO) die Liegenschaft unter „Substanzschutz“ stellen. Dadurch wird sie nicht etwa aufgewertet und sinnvoll entwickelt. Im Gegenteil, jeder Ausbau wird blockiert: Das Haus wird zum überwiegenden Teil unbewohnbar gemacht und massiv entwertet. Der Einbau von neuen Wohnungen wird verunmöglicht; ein Umbau der bestehenden Räume wird so sehr verteuert, dass er keinen Sinn mehr macht. Das Haus bröckelt weiter.

Der Denkmalschutz wirkt hier völlig kontraproduktiv. Das Prinzip der Verhältnismässigkeit, das als hoher Wert in der Bundesverfassung verankert ist, wird grob verletzt!

An der ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom 9. Dezember 2019 können die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Böju diese Fehlentwicklung noch stoppen. Indem sie den durch Behördenwillkür von oben verfügten „Denkmalschutz“ der Rankstrasse 44 ablehnen!

Ausserordentliche Gemeinde­versammlung 09.12.2019

Haupt­argumente

Der Schutz wirkt kontraproduktiv
Ein grosses Haus wird stillgelegt
Wohnraum kann nicht genutzt werden
Eine Sanierung sprengt jedes Budget
Die Liegenschaft wird massiv abgewertet
Die Teilenteignung hat keine saubere Rechtsbasis